treffpunkt golgatha

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treffpunkt golgatha

Für Treffpunkt Golgatha gab es zwei wesentliche Ausgangspunkte. Zum einen Samuel Becketts Romantriologie „Molloy – Malone stirbt – Der Namenlose“, zum anderen das ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma Infineon in der Balanstraße München, ein passender Ort, um das Thema Identitätsverlust an einem architektonischen Beispiel aufzuhängen. Bei der Arbeit mit mehreren bildenden Künstlern aus München, Berlin und Stuttgart ging es darum die noch vorhandenen Identitätsspuren mit einer eigenen Fassung des Beckett-Textes zu konfrontieren. Der Text wurde als Performanceanweisung für vier Darsteller konzipiert. Auf vier Etagen wurden so über das gesamte Gebäude hinweg Räume aus vorgefundenen Materialien installiert, die später drei Schauspielern und einer Sängerin als Bühnenbild dienten und in dem die Zuschauer sich etagenweise frei bewegen konnten. Die Fraktale der für das Stück komponierten Musik setzten sich auf der obersten Etage in vollkommener Dunkelheit schließlich zu einem ganzheitlichen Erlebnis zusammen.

Mai 2008 in den ehemaligen Bürogebäuden der Infineon AG, Neue Balan München

Mit: Julius Bornmann, Uwe Schmieder, Dietrich Kuhlbrodt, Miriam Arens

Team: Jonas Zipf (Regie), Luitgard Hagl (Dramaturgie), Samuel Hof (Raum, Licht), Jelena Nagorni (Raum, Licht), Arash Safaian (Musik), Marc Eberhard (Kostüme), Aron Kitzig (Video), Natascha Zimmermann (Produktionsleitung), Julia Huber (Hospitanz), Roman Scheffner (Technische Leitung) Norbert Strauß (Ton), Samuel Dalferth (Sounddesign), Markus Nießner (Grafik)

Installationen: David Allen, Ole Aselmann, Anna Gohmert, Fabian Hesse, Samuel Hof, Jelena Nagorni, Patrick Timm, Julia Wallner, Yassu Yabara

in Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie und der Neue Balan – Allgemeine SÜDBODEN Grundbesitz Verwaltung GmbH

 

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